Schottergärten: Ein wachsendes Hindernis im Kampf gegen die Klimaerhitzung Symbolbild Schottergarten

Ein zunehmendes Problem bei den Bemühungen gegen die Klimaerhitzung stellen Schottergärten dar. Gärten kühlen ihre Umgebung, spenden vielleicht Schatten, speichern Wasser und sind wichtige Lebensräume. Jede bepflanzte Fläche trägt dazu bei, das Stadtklima zu verbessern und die Folgen des Klimawandels abzumildern. Schottergärten vermindern die Versickerung und verschlimmern damit die Starkregenproblematik. Sie können sich sommertags auf über 50 °C erhitzen und schaffen dadurch Hitzeinseln, die die Oberflächen- und Lufttemperaturen unnötig erhöhen.

Die nordrhein-westfälische Landesbauordnung (Link) verbietet daher die Anlage von Schottergärten. Bestehende Anlagen müssen rückgebaut werden.

Hintergrundinfos und Tipps für den Rückbau von Schottergärten

Der Verband Wohneigentum NRW hält auf seiner Website (Link) hilfreiche Informationen zu dem Thema bereit.

Symbolbild Staudengarten Die Zeitschrift "Landlust" hat in der Ausgabe 3/2025 den Themenschwerpunkt "pflegeleichte Staudenbeete" als gute Anregung für die alternative Gestaltung von vormaligen Schottergärten. Die Ausgabe ist hier (Link) bestellbar.

Das Spezialheft "Mein Staudengarten" des Magazins "kraut&rüben" (Link) liefert ebenfalls zahlreiche Tipps und Hinweise zum Thema.

Ebenfalls von "kraut&rüben" gibt es einen Blog-Eintrag mit dem Titel "Pflegeleicht: Das Blumenbeet für faule Gärtner" (Link).

Die Mediathek des WDR hält ein Video (Link) zum Thema parat, das Beispiele aus Herford, Solingen und Bielefeld zeigt.