Update zum Mobilfunk am Dom

Veröffentlicht am: 16.03.2026
Kachel Dom Gerüst© Christian Eschhaus
Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Tagen bei der Stadt Billerbeck gemeldet und auf Einschränkungen beim Mobilfunk im Stadtgebiet hingewiesen. Die Stadt möchte deshalb den aktuellen Stand erläutern.

Hintergrund sind laufende Restaurierungsarbeiten am nördlichen Turm des Billerbecker Doms. Auftraggeber und Bauherr der Maßnahme ist die Kirchengemeinde. Die Arbeiten finden auf kirchlichem Grundstück statt und betreffen die Fassade des Gebäudes. In solchen Fällen ist die Stadt nicht Genehmigungsbehörde. Auch die technische Infrastruktur der Mobilfunkversorgung liegt vollständig im Verantwortungsbereich der jeweiligen Netzbetreiber.

Während bestimmter Bauphasen musste eine Mobilfunkantenne aus Sicherheitsgründen vorübergehend abgeschaltet werden, um die Arbeiten am Gerüst gefahrlos durchführen zu können. Dadurch kam es in Teilen des Stadtgebiets zu Einschränkungen beim Mobilfunkempfang.

Nach aktuellen Informationen des Netzbetreibers konnten inzwischen erste technische Lösungen umgesetzt werden. Demnach sollen die Antennen im Südturm künftig wieder durchgehend in Betrieb bleiben. Die notwendige Abschaltung betrifft dann nur noch einzelne Antennen im Nordturm. Dadurch kann in großen Teilen des Stadtgebiets wieder eine stabile Mobilfunkversorgung gewährleistet werden.

Eine Antenne im Nordturm, die insbesondere Bereiche in Richtung Kirchstraße versorgt, ist weiterhin von den Arbeiten betroffen. Der Netzbetreiber prüft derzeit, ob diese Antenne vorübergehend nach außen versetzt und am Baugerüst angebracht werden kann, um die Versorgung in diesem Bereich zu verbessern. Eine endgültige Entscheidung hierzu steht noch aus.

Die Stadt Billerbeck hat sich nach Bekanntwerden der Einschränkungen in die Gespräche eingebracht und steht seitdem im Austausch mit der Kirchengemeinde, den beteiligten Fachplanern und dem Mobilfunkanbieter. Rückmeldungen aus der Bürgerschaft werden dabei aktiv weitergegeben.

Bürgermeister Marco Lennertz erklärt dazu:
„Uns ist bewusst, dass die Einschränkungen beim Mobilfunk für viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Unternehmen im Alltag spürbar sind. Deshalb haben wir uns unmittelbar nach Bekanntwerden der Situation in die Gespräche eingebracht und stehen seitdem im engen Austausch mit allen Beteiligten. Wichtig ist dabei auch: Die technische Verantwortung für die Mobilfunkversorgung liegt beim jeweiligen Netzbetreiber. Umso mehr begrüße ich, dass inzwischen erste Lösungen gefunden wurden und sich die Situation voraussichtlich kurzfristig verbessern wird.“