Stellungnahme der Bürgermeisterin und des Rates der Stadt Billerbeck zum Terror in Israel
Solidarität mit Israel - Hamas Terror stoppen
Nie wieder ist jetzt!
78 Jahre nach dem Ende der Shoa müssen sich Jüdinnen und Juden wieder verstecken.
78 Jahre nach dem Ende der Shoa müssen Jüdinnen und Juden wieder Angst um ihre Familien und Angehörigen haben.
78 Jahre nach dem Ende der Shoa werden Jüdinnen und Juden auf brutalste Weise ermordet, nur weil sie Jüdinnen und Juden sind.
Auch 78 Jahre nach der Shoa gilt für uns das Versprechen: “Nie wieder!”, denn dieses Versprechen hat kein Enddatum. Dieses Versprechen ist unsere historische Verantwortung.
In den frühen Morgenstunden des 07. Oktober 2023 überfielen Terroristen der Hamas den Staat Israel und begannen, wahllos Zivilisten zu ermorden. Die ersten Opfer waren Jugendliche, die in der Wüste einen Rave feierten und ihr Leben genossen. Die Hamas ermordete 260 von ihnen auf kaltblütige Weise. Mehr als 1.300 Menschen wurden beim brutalen Überfall von Hamas-Terroristen und durch den Beschuss auf Israel mit Tausenden Raketen getötet. Tausende wurden verletzt, rund 150 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.
Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen!
Aus historischer Verantwortung gegenüber dem Staat Israel und seinem Volk sprechen wir Israel unsere uneingeschränkte Solidarität aus. Israel hat das völkerrechtlich verbriefte Recht, sich gegen den Terror der Hamas zu wehren und seine Bürger und Bürgerinnern zu schützen. Mit Blick auf die palästinensische Zivilbevölkerung im Gazastreifen muss alles dafür getan werden, humanitäre Hilfe zu organisieren und zu gewährleisten
Die internationale Gemeinschaft muss jetzt den Druck auf die Hamas und ihre Unterstützer erhöhen und sie zu einer sofortigen Waffenruhe bewegen. Es bedarf eines internationalen Schulterschlusses, um dem Terror umgehend Einhalt zu gebieten und weitere unschuldige Opfer zu vermeiden. Nur so kann ein Flächenbrand im Nahen Osten verhindert werden, der das Potential hat, zu einem neuen Weltkrieg zu führen.
Die barbarischen Angriffe der Hamas müssen sofort beendet werden. Die Kampfhandlungen der Hamas gegen den Staat Israel und seine Bevölkerung sind durch nichts zu rechtfertigen.
Der Rat der Stadt Billerbeck stellt klar: Unsere Gesellschaft muss für den Schutz aller Jüdinnen und Juden sowie für die unbedingte Freiheit jüdischen Lebens in Deutschland entschlossen eintreten. Wir unterstützen ausdrücklich den Einsatz unserer Bundesregierung und die gemeinsame Erklärung der Parteivorsitzenden. Wer sich mit der Hamas solidarisiert oder die terroristischen Angriffe auf Israel verharmlost, stellt sich gegen unsere Grundsätze. Antisemitismus, Antiisraelismus und Terrorverharmlosung müssen rechtlich verfolgt und gesellschaftlich geächtet werden werden.

