Faire Woche 2026: Was kommt in Ihren Einkaufskorb?
Die Fairtrade-Steuerungsgruppe Billerbeck hat dazu ein Schaufenster im Weltladen an der Ludgeristraße gestaltet. Am Beispiel von Tee und Kakao informiert sie darüber, was fairer Handel für die Menschen bedeutet, die diese Produkte anbauen und ernten. Gerade beim Kakaoanbau sind Armut, schwierige Arbeitsbedingungen und ausbeuterische Kinderarbeit weiterhin wichtige Themen.
Faire Produkte gibt es dabei längst nicht nur im Weltladen. Auch in Billerbeck führen Supermärkte, Bäckereien und weitere Anbieter fair gehandelte Waren im Sortiment. Fairtrade- und andere anerkannte Siegel können bei der Auswahl Orientierung geben.
Fairer Handel setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen, höhere und möglichst existenzsichernde Einkommen sowie die Stärkung kleinbäuerlicher Betriebe insbesondere im globalen Süden ein. Auch Umweltstandards spielen eine Rolle. Wer zusätzlich Wert auf ökologischen Anbau legt, kann beim Einkauf beispielsweise auf eine Kombination aus Fairtrade- und Bio-Siegel achten.
„Mit unserem Einkauf können wir ein kleines Stück dazu beitragen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können und Kinder eine bessere Zukunft haben“, betont Petra Cassens von der Fairtrade-Steuerungsgruppe.
Die Faire Woche lädt deshalb dazu ein, beim nächsten Einkauf einmal genauer hinzuschauen: Was kommt in Ihren Einkaufskorb?
Bildunterschrift:
Die Fairtrade-Steuerungsgruppe Billerbeck macht während der Fairen Woche auf bewusste Kaufentscheidungen und fair gehandelte Produkte aufmerksam. Gemeinsam mit Bürgermeister Marco Lennertz (4.v.l.) präsentieren Axel Hoene, Thomas Bollmann, Petra Cassens, Petra Beil, Bernadette Branse, Theresa Eswig (Stadt Billerbeck) und Marion Dirks die Aktion vor dem Weltladen an der Ludgeristraße.


