Lob für Bürgerradweg-Projekt und ehrenamtliches Engagement

Veröffentlicht am: 22.08.2025
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Hoher Besuch am Bürgerradweg zwischen Billerbeck und Coesfeld: NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer hat sich heute gemeinsam mit dem Regierungspräsidenten Andreas Bothe, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Bürgermeisterin Marion Dirks sowie zahlreichen Helferinnen und Helfern vor Ort über den Stand der Bauarbeiten informiert.

An der Landesstraße 581, vom Kreisverkehr an der Osterwicker Straße über Osthellen bis zur Stadtgrenze zu Coesfeld, entsteht auf rund 5,6 Kilometern ein neuer Bürgerradweg – getragen vom enormen Engagement des Vereins „Bürgerradweg Ost- und Westhellen e. V.“ sowie durch Unterstützung von Stadt, Kreis und Land. Baubeginn war im Oktober 2023, erste Planungen reichen zurück bis ins Jahr 2020.

Christoph Ueding, Vorsitzender des Bürgerradwegvereins, hob in seiner Rede die herausragende Leistung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hervor. „Insgesamt wurden rund 4.000 Stunden Arbeit investiert – allen voran von Josef Kortüm, der allein über 1.000 Stunden geleistet hat. Er ist für uns einfach unersetzlich.“

Minister Oliver Krischer zeigte sich beeindruckt vom handwerklichen und organisatorischen Einsatz vor Ort: „Es sind nicht nur die vielen Arbeitsstunden, sondern vor allem das geballte Know-how, das es verdient, hervorgehoben zu werden.“

Regierungspräsident Andreas Bothe unterstrich den Wert des Projekts für die Region: „Ich freue mich schon auf die erste Fahrt mit meiner Familie – wenn der Asphalt liegt, wird dieser Weg ein echtes Highlight.“

Für Bürgermeisterin Marion Dirks ist das Projekt ein Paradebeispiel für funktionierendes Miteinander: „Teamwork in Billerbeck funktioniert. Das ist das Geheimnis des Erfolges – und es zeigt sich auch hier wieder ganz deutlich.“

Auch Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr würdigte das Gemeinschaftsgefühl der beteiligten Akteure: „Hier ist man in der Bauernschaft – und da hält man zusammen. Dieses Projekt ist dafür das beste Beispiel.“

Der Bürgerradweg an der L581 gilt nicht nur als wichtiger Baustein für die Nahmobilität, sondern auch als Zeichen für gelebtes bürgerschaftliches Engagement – ein Erfolgsmodell, das in der Region Schule machen könnte. Die Fertigstellung des Weges ist für 2026 vorgesehen.

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