Steelpanworkshop am 16.08.2021 – mit Jürgen Lesker

Veröffentlicht am: 16.07.2021
Steelpan© PanWorld.de
Steelpans bieten als Erstkontakt mit der Welt des Musizierens einen hervorragenden Einstieg. Kinder erfahren auf einfachste Weise im Gruppenspiel Erfolgserlebnisse. Die Kinder werden professionell angeleitet und erhalten zusätzliche Unterstützung von vorgefertigten, modernen Playbacks.

Die einfache Handhabung (Anschlagen einer Tonfläche) führt direkt zu der Erfahrung einen schönen Klang zu erzeugen.  Das Spielen im Ensemble führt zu einem kompakten Klangerlebnis. Dabei sind musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Der Workshop ist über den Button „Online-Termin“ auf der Homepage der Stadt Billerbeck zu finden. Hier kann direkt online gebucht werden.

Was ist Steelpan?

Die Steeldrum - dieses Instrument muss man erlebt haben.

Der exotische Klang einer Steeldrum erinnert an einen Mix aus Glockenspiel und Vibraphon, laut und weittragend, betörend und samtig, ein von Sonne durchfluteter Sound. Und er ist vergleichsweise jung, denn die Steeldrum ist noch nicht einmal 100 Jahre alt, denn es gibt sie erst seit etwa 1940. Damit ist sie das einzige akustische Instrument, das im 20. Jahrhundert erfunden wurde. Trinidad und Tobago ist die Heimat des auch Pan, englisch für „Pfanne“, genannten Instrumentes. Bis in die 30er-Jahre des vergangen Jahrhunderts hinein gaben hier die sogenannten „Tamboo-Bamboo-Bands“ mit ihrer Bambus-Perkussion den Ton an bei Feiern und Umzügen.


Dann die Entdeckung: Findige Köpfe erkannten während des Zweiten Weltkriegs, dass sich die eigentlich eher unschönen Hinterlassenschaften der Alliierten, etwa Ölfässer, durchaus „zweckentfremden“ lassen. Beult man nämlich mit einem Vorschlaghammer den Boden eines Fasses nach innen ein und anschließend wieder nach außen, lässt sich die Stimmlage verändern: Es entsteht so eine klingende Tonfläche. Dabei beeinflusst natürlich die Größe des Fasses seine Grundtonlage. Bereits zur Siegesfeier, 1945, soll die erste Steelband aufgespielt haben, und zwar „God save the King“. Schnell wurde der Instrumentenbau perfektioniert, und heute verfügen Steelorchester über die gleiche Stimm- und Klangvielfalt wie ein klassisches Ensemble. Ausgerechnet ein Ölfass konnte sich damit in der vornehmen Riege abendländischer Klangkörper etablieren!