Stadt Billerbeck


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Freitag, 24.05.2013
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[24.05.2013 14:00 Uhr - 18:00 Uhr]Wochenmarkt
[25.05.2013 - 26.05.2013 00:00 Uhr]Schützenfest der Kolpingsfamilie
[30.05.2013 16:00 Uhr]Premiere "Peter Pan"
[01.06.2013 09:00 Uhr - 12:00 Uhr]Altkleiderannahme
[02.06.2013 16:00 Uhr]"Peter Pan" - Freilichtbühne
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Stadtportrait der Stadt Billerbeck

Liebenswerte Kleinstadt inmitten der Baumberge
Die Stadt Billerbeck ist eine Kleinstadt mit rund 11700 Einwohnern und liegt inmitten der Baumberge. Sie gehört dem Kreis Coesfeld an, einem der vier Kreise des Münsterlandes, im westfälisch-lippischen Teil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Das Oberzentrum Münster und das Ruhrgebiet liegen jeweils etwa eine halbe Autostunde entfernt. Mit der Nähe zu den Autobahnen A 1, A 31 und A 43 verfügt Billerbeck über eine gute verkehrliche Anbindung. Unsere Stadt liegt an der Bahnstrecke Coesfeld-Münster, die mit ihrem Halb-Stunden-Takt gute Fernzug-Anbindungen gewährleistet.

Billerbeck verfügt über einen historischen Stadtkern, hervorragende Hotellerie und Gastronomie und eine Vielfalt an Einzelhandel. Darüberhinaus sorgt ein vielschichtiges leistungsfähiges Gewerbe für Arbeitsplätze. Billerbeck ist Sitz einer Regionaldirektion der Sparkasse Westmünsterland und Hauptsitz der Volksbank Baumberge. Größter Arbeitgeber ist die Fa. Dr. Otto Suwelack mit den Schwerpunkten Biotechnologie und Sprühtrocknung, 410 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 90 Mio. Euro.

Billerbeck ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt. Im Jahre 2003 bewirtschafteten 111 Betriebe im Haupterwerb eine Fläche mit 5299 ha, 116 Betriebe im Nebenerwerb eine Fläche von 1201 ha.

Die Stadt Billerbeck unterhält drei Schulen. Neben der Ludgeri-Grundschule, einer der größten Grundschulen in NRW, können Jungen und Mädchen die Städt. Realschule und die Don-Bosco-Hauptschule besuchen. Eine Gesamtschule und mehrere Gymnasien werden gut in Nachbarorten erreicht.
In fünf Kindergärten erhalten alle Kinder, die mindestens drei Jahre sind, einen Kindergartenplatz. Die Kindergärten bieten ein breites Angebotsspektrum über Blocköffnungszeiten, integrativer Erziehung, Über-Mittag-Betreuung bis hin zur Tagesstättengruppe. Darüberhinaus bietet eine Elterninitiative eine altersgemischte Gruppe an.



Bauliche Entwicklung
Bis zum Zweiten Weltkrieg bestand die Stadt Billerbeck nur aus einer relativ kleinen bebauten Fläche, die sich um die Johanniskirche und den Dom, die nähere Umgebung sowie die Achse zwischen Zentrum und Bahnhof und entlang der Ausfallstraßen entwickelt hatte. Viele weitere früher einzeln gelegene Bebauungen sind durch die spätere Stadtentwicklung in die Ortslage eingegangen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Stadt langsam um die damals bestehende Ortslage herum. Um dem besonderen Bedarf nach größeren Bauflächen Rechnung zu tragen, wurden abgelegen von der Ortslage das Baugebiet Kerkeler und die Wohnsiedlung an der Daruper Straße entwickelt.

Die weitere Entwicklung konzentrierte sich vornehmlich auf die Bereiche östlich des Stadtzentrums und nordwestlich des Stadtzentrums (bis hin zur Massonneaustraße).

Mit der Bauleitplanung nach den Vorschriften des Bundesbaugesetzes wurde Mitte der 60er Jahre begonnen. Der erste Bebauungsplan trat am 23. Dezember 1968 in Kraft. Es war der Bebauungsplan Hahnenkamp, der die geordnete Stadtentwicklung auch auf der östlichen Seite der Bahnlinie einleitete. Es folgten 1969 der Bebauungsplan Hilgenesch und 1973 der Bebauungsplan Dreitelkamp I. In zügiger Reihenfolge folgte ein Wohnbaugebiet dem nächsten. Immer um das Stadtzentrum herum wurden die Baugebiete Dreitelkamp II und III, Schildstuhl und Wüllen entwickelt.

Mitte der 80er Jahre ließ die Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken spürbar nach.
Mit dem Beginn der 90er Jahre kamen die starken Geburtsjahrgänge auf den Wohnungsmarkt. Gleichzeitig erfolgte die Öffnung zum Osten.
Um der erheblichen Nachfrage Rechnung zu tragen, wurden seitdem die Baugebiete Oberlau I – III, zwei kleine Baugebiete im Bereich des neuen Friedhofes, die Bebauung an der Nikolausstraße und die Überplanung des alten Sportzentrums durchgeführt. Rund 400 neue Baugrundstücke wurden damit seit 1990 geschaffen.

Die vorstehenden Ausführungen lassen sich auch gut an der Entwicklung der Einwohnerzahlen nachvollziehen.
1970 rd. 9000 Einwohner, 1980 rd. 9500 Einwohner
1990 rd. 10000 Einwohner, 2000 rd. 11300 Einwohner
31. Dez. 2011 11491 Einwohner

Parallel erfolgt seit 1980 die bedarfsgerechte Überplanung ehemals sehr großer Grundstücke, um Verdichtungen zu ermöglichen. Insbesondere zu erwähnen ist hierbei die Überplanung der Baugebiete „Kerkeler“ Anfang der 80er Jahre und „Zu den Alstätten“ Anfang der 90er Jahre. Die Eigentümer haben vielfach die neuen Möglichkeiten genutzt und auf ihren großen Grundstücken eine zweite Bebauung realisiert oder bebaubare Teilflächen veräußert.

Neben der Entwicklung der Baugebiete Oberlau , nördlich der Bahnlinie wurden in der 1990 er und 2000 er Jahre auch stadtnahe Baugebiete auf dem Gelände des alten Sportplatzes „An der Kolvenburg“ und in den Randbereichen an der „Nottulner Straße“ entwickelt. Ab 2006 wurde das Baugebiet „Sandbrink“ im Nordwesten bebaut. Mit dem Baugebiet Gantweger Bach, am westlichen Stadtrand wird nunmehr ein weiteres Größeres Baugebiet entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass bis 2013 alle Grundstücke veräußert sein werden.



Gewerbliche Entwicklung
In der Gewerbedatei sind rd. 700 Gewerbebetriebe erfasst, darunter 11 Industriebetriebe, rd. 140 Handwerksbetriebe, ca. 250 Handelsbetriebe und rd. 300 sonstige Betriebe.

Die gewerbliche Entwicklung erfolgte in Billerbeck -wie überall- bis in die 60er Jahre ohne eine besondere Bauleitplanung. Schwerpunkte waren selbstverständlich der Bereich am Bahnhof und das Stadtzentrum, in dem sich neben dem Handel auch die Handwerksbetriebe entwickelten.

Seit den 70er Jahren und besonders seit ca. 1980 erfolgte eine Ordnung der gewerblichen Entwicklung durch die Bauleitplanung.

Die erste Gewerbegebietsausweisung erfolgte im Bereich Bergstraße (Bekanntmachung am 31. Mai 1974). Östlich angrenzend an die im Bereich des Sandweges bestehenden Betriebe wurde hier ein neues Gewerbegebiet zwischen der Münsterstraße und der Bahnlinie geschaffen und überwiegend bebaut. Eine Bebauungsplanänderung Ende der 80er Jahre ermöglichte die Aufteilung größerer Flächen in bedarfsgerechte kleinere Gewerbegrundstücke.

Der zweite Bebauungsplan wurde für das Gewerbegebiet Hamern aufgestellt (Bekanntmachung 2. August 1974). Die Planung ermöglichte die Aussiedlung des Betriebes Suwelack aus dem unmittelbaren Stadtzentrum und verschaffte dem Betrieb die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln, was an dem ursprünglichen Standort kaum mehr möglich gewesen wäre.

Das dritte Gewerbegebiet „Friethöfer Kamp“ entstand südlich des Stadtzentrums.
Hier hatten sich bereits ohne Bebauungsplanung seit 1962 (ehem. Hergeth) einige Betriebe angesiedelt. Im Rahmen der Überplanung Anfang der 90er Jahre wurde das Gewerbegebiet planerisch geordnet und um rd. 4 ha erweitert.

Parallel zu den gewerblichen Entwicklungen in den Bereichen Bergstraße und Friethöfer Kamp siedelten sich im Bereich des Industrie- und Gewerbegebietes Hamern einige Unternehmen an. Seit Ende der 80er Jahre erfolgten drei Planänderungen, die dort insgesamt annähernd 10 ha weitere Gewerbeflächen entstehen ließen, die inzwischen vollständig genutzt werden.

Die Ausweisung der Gewerbegebiete ermöglichte nicht nur die Neuansiedlung von Betrieben, sondern auch die Auslagerung/Weiterentwicklung von heimischen Betrieben, die an konfliktträchtigen oder beengten Standorten keine Perspektive hatten.

Die gewerblichen Entwicklungen im Bereich des Bahnhofes zwischen der Bahnlinie und der Darfelder Straße wurden im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes Darfelder Straße überplant, um die dort zwischen Wohnnutzungen und Gewerbebetrieben bestehenden Konflikte einer Lösung zuzuführen, die allen Betroffenen Planungssicherheit gibt.

Größe der ausgewiesenen Gewerbegebiete:
Gewerbegebiet Bergstraße ca. 14 ha
Gewerbegebiet Friethöfer Kamp ca. 16 ha
Gewerbegebiet Hamern ca. 30 ha
Hinzu kommen die erheblichen weiteren gewerblich genutzten Flächen insbesondere im Bereich Darfelder Straße/Bahnhof sowie die vom Handel vornehmlich im Zentrum der Stadt genutzten Flächen.

Im Bereich der Bergstraße befinden sich unbebaute gewerbliche Bauflächen zur Größe von rd. 20.000 m² in privater Hand, die unmittelbar bebaut werden können.

Im Bereich des Gewerbegebietes Hamern wurde das Verfahren zur Ausweisung von rd. 10 ha gewerblicher Baufläche eingeleitet, um weiteren Betrieben die Ansiedlung und Aussiedlung zu ermöglichen. Interessenten können sich bei der Stadt melden.

Die Stadt Billerbeck bietet den Betrieben zwar keine Lage unmittelbar an einer Autobahn, ist aber nur wenige Kilometer sowohl von den Autobahnen A 1 und A 43 wie auch der A 31 entfernt. Ein besonderer Vorteil für die Betriebe ergibt sich nicht zuletzt aus der besonderen Lage Billerbecks in den reizvollen Baumbergen. Der Reiz des behutsam entwickelten Städtchens zieht viele Urlauber und Tagesgäste nach Billerbeck.
Das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ bürgt für Qualität und gewährleistet den Betriebsinhabern und ihren Mitarbeitern ein angenehmes Leben auch außerhalb der Betriebszeiten der Unternehmen.


Erwähnenswerte Einzelvorhaben:

neues Sportzentrum seit 1999
Modernisierung Bahnhof und Bahnhofsumfeld 2004
Diverse Straßenbaumaßnahmen insbes. die Erneuerung der oberen Schmiedestraße und die K 13n nordöstlich von Billerbeck
Sanierung der Realschule in jährlichen Teilabschnitten
Modernisierung des Freibades 2006/2007 geplant
Überlegungen zur Anlegung einer Entlastungsstraße westl. von Billerbeck
Berkelauenkonzept


Private, prägende Investitionen in den letzten Jahren

Bebauung des C&C-Geländes mit zwei Supermärkten
Wohnbebauung an der Osterwicker Straße
Wohnungen für betreutes Wohnen am Ludgerus-Stift
Pflegeheim an der Darfelder Straße




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